Rhöner Volkslauf in Kaltennordheim – Ein Fest für die ganze Familie

Gastbeitrag von Rüdiger Christ

Ein strahlender Sonntag empfing die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur nunmehr 21. Auflage des Rhöner Volkslaufs im idyllischen Kaltennordheim.

Bereits am frühen Morgen lag eine spürbar elektrisierende Stimmung über dem beschaulichen Rhönstädtchen, als sich Läufer und Wanderer auf die verschiedenen Strecken vorbereiteten.

Rund 700 Läuferinnen und Läufer gingen über die Distanzen von 1, 3, 6, 11 und 21 Kilometern an den Start und erlebten die beeindruckende Landschaft der Rhön hautnah.

Durch zahlreiche Nachmeldungen wurde die ohnehin hohe Teilnehmerzahl sogar noch einmal gesteigert. Fast ebenso viele Wanderfreunde machten sich auf die 6- oder 11-Kilometer-Strecken durch die reizvolle Umgebung.

Der Rhöner Volkslauf entwickelt sich zunehmend zu einem echten Familienevent. Von den Jüngsten, darunter eine erst drei Jahre alte Teilnehmerin bis hin zum ältesten Starter im stolzen Alter von über 80 Jahren waren alle Generationen vertreten.

Entlang der Strecke sorgten Familien, Freunde und Zuschauer für lautstarke Unterstützung und eine mitreißende Atmosphäre.

Auch in diesem Jahr boten die Veranstalter eine breite Auswahl an Strecken. Während Wanderer zwischen sechs und elf Kilometern wählen konnten, standen für Läufer Distanzen von einem Kilometer bis hin zum Halbmarathon zur Verfügung.

Die Wanderer

Die Streckenführung durch das obere Feldatal zwischen Kaltennordheim, Kaltenlengsfeld und Fischbach im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön überzeugte einmal mehr durch ihre landschaftliche Schönheit.

Besonders erfreulich war die große Resonanz auf die Aktion „Schule läuft“. Sieben Schulen aus der Rhönregion beteiligten sich mit zahlreichen Schülerinnen und Schülern. Die Rekordbeteiligung zeigte eindrucksvoll, wie sehr sich auch die junge Generation für den Laufsport begeistern lässt.

Marion und Peter Dittmar, die seit dem ersten Rhöner Volkslauf das Organisationsteam des Rhöner WSV leiten, können stolz auf die Entwicklung der Veranstaltung blicken. Der Lauf ist längst zu einem überregionalen Ereignis geworden und zieht Teilnehmer aus ganz Deutschland an.

Einige Neuerungen prägten die diesjährige Ausgabe: Erstmals wurde bei den Kinderläufen auf eine Zeitnahme verzichtet, um den Spaß am Sport noch stärker in den Vordergrund zu stellen.

Die Pokale für die drei Erstplatzierten wurden aus Rhöner Basalt und Rhöner Buche gefertigt – symbolträchtige Materialien der Region und zugleich einzigartige Trophäen.

Marion Dittmar dankte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr sportliches und diszipliniertes Verhalten sowie den mehr als 50 Helferinnen und Helfern, die mit großem Engagement zum Gelingen der Veranstaltung beitrugen.

Ein besonderer Dank galt auch den zahlreichen Unterstützern: Über 50 selbstgebackene Kuchen, herzhafte Erbsensuppe aus der Feldküche, Bratwürste und großzügige Sponsorenspenden machten den Tag für alle Beteiligten zu einem besonderen Erlebnis. Ebenso wurde die tatkräftige Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr gewürdigt.

Trotz der Unterstützung durch die Stadt Kaltennordheim und den Landkreis Schmalkalden-Meiningen nehmen die organisatorischen Anforderungen weiter zu und stellen die ehrenamtlichen Helfer vor immer größere Herausforderungen.

Der Rhönkanal verzichtet bewusst auf Bilder der Siegerehrung – denn bei diesem Lauf gab es nur Gewinner.

Die neuen Pokale!

Der Rhöner Volkslauf hat sich längst als fester Bestandteil des sportlichen Kalenders in der Region etabliert und verspricht auch in Zukunft viele unvergessliche Momente für Teilnehmer und Zuschauer.

Die nächste Auflage steht bereits fest: Am 25. April 2027 findet der 22. Rhöner Volkslauf statt. Hier geht es zu den Ergebnislisten des 21. Rhöner Volkslaufs: www.sportprogramme.org.

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